ANTONIA ROZIEWSKI  VERNISSAGE: GEOMETRIE DER ABWESENHEIT  - 01

ANTONIA ROZIEWSKI VERNISSAGE: GEOMETRIE DER ABWESENHEIT 

Planer
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12.11.2026 | 19:00

ANTONIA ROZIEWSKI

VERNISSAGE: GEOMETRIE DER ABWESENHEIT 

Was nicht mehr da ist, hinterlässt Spuren. Es verändert Wege, verschiebt Räume und schreibt sich in die Gegenwart ein.

Geometrie der Abwesenheit erzählt von einer Stadt, deren Straßen sich krümmen, deren Wege keine Geraden kennen und in der das Abwesende die räumliche Ordnung bestimmt. Ausgangspunkt der Ausstellung ist das gleichnamige, im April 2026 veröffentlichte Buch, das sich mit Fragen von Erinnerung, Verlust und der räumlichen Wirksamkeit des Nicht-Gegenwärtigen auseinandersetzt.

Ausgehend von der mittelalterlichen Straßenführung Halles (Saale) werden Motive des Textes in
den Ausstellungsraum übertragen. Abformungen urbaner Strukturen und atmosphärische Setzungen schaffen ein räumliches Gefüge, in dem sich Sichtbares und Unsichtbares, materielle Spuren und flüchtige Erscheinungen überlagern.

Die Ausstellung lädt dazu ein, sich durch Krümmungen und Verschiebungen zu bewegen und der
Frage nachzugehen, wie etwas, das nicht mehr greifbar ist, dennoch wirksam bleibt.
Das gleichnamige Buch „Geometrie der Abwesenheit“ (April 2026) ist während der Ausstellung erhältlich.

Artist Statement
Antonia Roziewski (*1999) studiert an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle in den
Bereichen Textile Künste und Bildhauerei. Zuvor studierte sie Musikwissenschaft und Germanistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Skulptur, Installation und Literatur und ist geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit Materialien und ihren spezifischen Eigenschaften. Im Zentrum stehen Prozesse der Übersetzung und Transformation, in denen Bilder, Texte und räumliche Situationen in neue materielle Zusammenhänge überführt werden.

Ihre Arbeiten untersuchen die Beziehungen zwischen Körper, Objekt und Umgebung und bewegen sich dabei häufig an den Grenzen eindeutiger Lesbarkeit und Zuordnung.